Der Aachener Weiher ist zu jeder Jahreszeit ein beliebter Aufenthaltsort der Kölner am freien Himmel. Besonders im Sommer verwandelt sich die angrenzende Wiesenfläche in einen öffentlichen Picknickplatz und zig Hundert Grillpartys werden im Laufe der Sommermonate gefeiert. Im Winter wird es ruhiger, und der Aachener Weiher zeigt sich von seiner schlafenden Seite. Ein paar Jogger, Spaziergänger, Möven, Enten und Schwäne dominieren nun die Szene. Außer, es fröstelt im Dezember stark, dass die Oberfläche zufriert. Dann sieht und hört man vor allem die mutigen Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler, die auf dem Eis des Aachener Weihers ihre Kurven schneiden. Neben den Kufen, die sich ins Eis bohren, hört man in dieser Aufnahme ständig ein dumpfes Echo. Dieses Geräusch wird durch herumliegende Eisstücke verursacht, die von den Eisläufern angestoßen werden und klangvoll zu rutschen beginnen.
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Ein paar hundert Meter südlich von der Mülheimer Brücke befindet sich, am linksrheinischen Niederländer Ufer, das Cranach Wäldchen. In unmittelbarer Nähe liegt, hinter dem Wald, das Heizkraftwerk Niehl. Ebenso beständig wie der leichte Wellengang durch den Schiffsverkehr, ist der niemals enden wollende Strom an Passagiermaschinen in der Einflugschneise des Konrad-Adenauer-Flughafens.
Die Wartburgstraße ist eine kleine Seitenstraße im westlichen Teil von Nippes. Es gibt keine Spielplätze und keine Grünanlagen in der Nähe, aber da die Wartburgstraße nicht ganz so befahren ist wie die größeren umliegenden Straßen, spielen die deutschen, italienischen und türkischen Kinder eben auf der Straße und kommunizieren dort in einem gemeinsamen Slang.
Der Brüsseler Platz am Fuße der St. Michael Kirche ist das Zentrum des Belgischen Viertels, vor allem wenn an einem warmen Abend Ende Juli gut und gerne 200 Menschen hier die Sommernacht genießen. Sie stehen in kleinen Gruppen unter Bäumen oder sitzen auf Blumenkübeln aus Beton, in denen die Anwohner Beete angelegt haben. Um 22.30h hören wir Frauengespräche, Männergespräche, später Musik aus weiter Ferne und schliesslich das süße Klirren von Kölschflaschen aus dem Kiosk gegenüber.
Haltestelle Mülheim, Berliner Straße. Hier ging im Juli 2008 die erste elektronische Fahrgastinformation für Omnibus-Haltestellen in Betrieb. Bei Betätigung eines Tasters, der ständig ein akustisches Signal abgibt, ertönt eine Ansage mit den Informationen der ersten Zeile der Anzeigetafel: “Die nächste Abfahrt der Linie 152 in Richtung Leverkusen, Bayer-Werk/S-Bahnhof erfolgt in vier Minuten. Achtung, Testbetrieb. Anlage befindet sich zur Zeit noch im Aufbau. Testbetrieb.”
